Rätsel um Todesursache: Randalierer bricht tot vor Polizeiwache zusammen
Aktualisiert

Rätsel um TodesursacheRandalierer bricht tot vor Polizeiwache zusammen

Weil ein Mann in einer Wohnung randalierte, wurde er von der Basler Polizei in Gewahrsam genommen. Beim Eintreffen auf der Polizeiwache brach der Mann zusammen und verstarb.

von
vro
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Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste am Freitag (29. Dezember 2018) ausrücken, weil Nachbarn einen randalierenden Mann meldeten.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste am Freitag (29. Dezember 2018) ausrücken, weil Nachbarn einen randalierenden Mann meldeten.

Keystone/Georgios Kefalas
Der 54-jährige Afghane zeigte sich gewalttätig und griff die Polizisten an.

Der 54-jährige Afghane zeigte sich gewalttätig und griff die Polizisten an.

Keystone/Georgios Kefalas
Der Vorfall ereignete sich in einer Hochparterre-Wohnung in der Gasstrasse.

Der Vorfall ereignete sich in einer Hochparterre-Wohnung in der Gasstrasse.

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Die Basler Polizei ist am Freitagmorgen kurz vor 9 Uhr von Nachbarn alarmiert worden, dass ein Mann in seiner Wohnung an der Gasstrasse randalierte und Gegenstände vom Balkon warf. Die ausgerückte Patrouille traf den Mann im Hochparterre an, schreibt die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt in einer Mitteilung. Auf dem Trottoir hätten Gegenstände gelegen.

Der Mann griff die Polizisten mit einem «gefährlichen Gegenstand» an, als sie ihn zu beruhigen versuchten. Mit Unterstützung einer weiteren Patrouille konnten die Beamten durch ein Fenster in die Wohnung einsteigen. Sie habe teilweise unter Wasser gestanden und sei beschädigt gewesen, heisst es in der Mitteilung.

Todesursache ist unklar

Der 54-jährige Afghane wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache Kannenfeld gefahren. Doch als die Beamten mit ihm vor der Wache eintrafen, brach der Mann plötzlich zusammen. Die Polizisten haben sofort bis zum Eintreffen von Sanität und Notarzt Erste Hilfe geleistet, dennoch verstarb der Mann.

Die Todesursache und die Hintergründe des Geschehens sind noch unklar. Sie werden derzeit durch die Kriminalpolizei und das Institut für Rechtsmedizin ermittelt.

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