Frankreich: Randalierer zünden 24 Autos an und liefern sich Gefechte mit Polizei

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FrankreichRandalierer zünden 24 Autos an und liefern sich Gefechte mit Polizei

Nach der Verhaftung eines Mannes ist es in einem Problemviertel in der Normandie zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei und viel Vandalismus gekommen.

Im französischen Alençon ist es nach einer Verhaftung zu wüsten Ausschreitungen gekommen.

20min/Twitter

Darum gehts

Randalierer haben in der französischen Provinzstadt Alençon mindestens 24 Autos in Brand gesetzt und sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Zunächst hatten die Beamten am Dienstag in einem Problemviertel der Normandie-Stadt zwei Insassen eines Autos festgenommen, berichtete der Sender BFMTV am Mittwoch unter Verweis auf die Polizei.

Der Beifahrer wurde mit Haftbefehl gesucht, während sich der Fahrer der Polizei widersetzte und zu Krawallen aufrief. Am Abend zündeten Dutzende Vermummte in dem Viertel Autos und Mülltonnen an, zerstörten Bushaltestellen und bewarfen die Polizei mit Feuerwerkskörpern. Verletzt wurde niemand.

Kriminelle greifen zu Gewalt, um Polizei einzuschüchtern

Die Feuerwehr konnte die Brände erst bekämpfen, nachdem die Polizei mit alarmierter Verstärkung in das Viertel vorrückte. Mit umgestürzten Autos blockierten die Randalierer Zufahrten, berichtete die Zeitung «Ouest France». Anwohner brachten in aller Eile ihre Wagen vor dem Gewaltausbruch in Sicherheit. Hintergrund der Gewalt, die nicht zum ersten Mal in dem Viertel ausbrach, ist das Vorgehen der Polizei gegen Drogendealer. Diese mobilisieren zu der Gewalt, um die Ordnungskräfte einzuschüchtern. Festnahmen gab es in der Nacht zum Mittwoch zunächst nicht.

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(DPA/bre)

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