Aktualisiert 07.06.2006 18:55

Rap und Rock gegen Asylgesetz

Von Anna bis Züri West: Schweizer Musiker wollen das revidierte Asyl- und das neue Ausländergesetz zu Fall bringen. Fast 40 Acts engagieren sich auf der CD «Rock Down Asylgesetz» dagegen.

Züri West, Stiller Has, Sens Unik, Greis, Stress, Favez, Lunik, Sektion Kuchikäschtli, Anna oder Big Zis: Für die Polit-Compilation «Rock Down Asylgesetz» hat sich alles versammelt, was in der Schweizer Musikszene Rang und Namen hat. Ziel der CD ist es, das revidierte Asylgesetz und das neue Ausländergesetz, über die am 24. September abgestimmt wird, abzulehnen.

«Diese Gesetze sind die

Abschiedserklärung an die humanitäre Tradition der Schweiz», ist Initiant Christian Trunz überzeugt. «Das ist der erste Politsampler seit der F/A-18-Abstimmung 1993», fügt er stolz an.

Fast vierzig Bands rocken und rappen nun auf der Doppel-CD, deren Erlös der Kampagne gegen die Vorlagen zukommt. Musikalisch ist es ein Mix aus bestehenden und frischen Songs. Neu sind etwa «Woni en Afghan bi gsy» von Pedro Lenz, «Bow Down Refugees» von Plenty Enuff, «Song 2» von Handsome Hank & The Lonesome Boys sowie «Morgen ist die Welt eine andere» von Göldin & Satans Big Band.

CD-Taufe ist am 16. Juni im Dachstock der Reitschule Bern. www.rockdown.ch

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