Aktualisiert

FC BaselRaphael Wicky wird FCB-Trainer

Raphael Wicky ist ab Sommer 2017 der neue Cheftrainer des Schweizer Meisters. Er folgt auf Urs Fischer.

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Von der U21 zu den Profis: Raphael Wicky steigt beim FC Basel zum Cheftrainer der ersten Mannschaft auf.

Von der U21 zu den Profis: Raphael Wicky steigt beim FC Basel zum Cheftrainer der ersten Mannschaft auf.

Keystone/Georgios Kefalas
Der 39-Jährige beerbt Urs Fischer, den die neue Basler Führung ersetzen wollte.

Der 39-Jährige beerbt Urs Fischer, den die neue Basler Führung ersetzen wollte.

FreshFocus/urs Lindt
Der künftige Sportchef Marco Streller (r.) sagt: «Raphael Wicky überzeugte uns mit einem bestechenden Dossier, das absolut kompatibel mit unserer Strategie der kommenden Jahre ist.»

Der künftige Sportchef Marco Streller (r.) sagt: «Raphael Wicky überzeugte uns mit einem bestechenden Dossier, das absolut kompatibel mit unserer Strategie der kommenden Jahre ist.»

Keystone/Georgios Kefalas

Der Oberwalliser unterzeichnete am Freitag, fünf Tage vor seinem 40. Geburtstag, seinen ersten Vertrag als Cheftrainer einer Profimannschaft – für zwei Jahre, mit Option für eine dritte Saison. Seit 2013 ist der 75-fache Schweizer Internationale als Nachwuchscoach im FC Basel tätig: die ersten drei Jahre für die U18, seit einem Jahr für die U21 in der Promotion League. Die älteste Juniorenmannschaft des FCB schaffte es unter Wicky in die Achtelfinals der Uefa Youth League.

Mit Wicky entschied sich die neue Vereinsführung mit Präsident Bernhard Burgener und Sportchef Marco Streller explizit für eine interne Lösung. Das unterstreicht den Weg, den die designierte Führungscrew des bald 20-fachen Schweizer Meisters gehen will. Sie möchte künftig vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Kader der Profimannschaft integrieren. Den passenden Trainer dafür scheint sie gefunden zu haben. «Raphael Wicky überzeugte uns mit einem bestechenden Dossier, das absolut kompatibel mit unserer Strategie der kommenden Jahre ist», sagt Streller.

Von Deutschland über Spanien bis in die USA

Seine Karriere hatte Wicky 2009 im Alter von 32 Jahren beendet, vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen. Danach stieg er in der Nachwuchsabteilung von Servette als Coach ein.

Wickys Stationen als zumeist defensiver Mittelfeldakteur hiessen Sion, Werder Bremen, Atlético Madrid, Hamburger SV, nochmals Sion und zum Abschluss Chivas USA in der Major League Soccer. Als langjähriger Nationalspieler – das Debüt hatte er im April 1996 in Lugano gegen Wales gegeben – nahm er zwei EM-Endrunden (1996 und 2004) und an der WM 2006 teil.

«Bin keiner, der Ziele nach unten korrigiert»

Der künftige Sportchef Marco Streller äussert erstmals seine Gedanken und Pläne mit dem FC Basel. (Video: 20 Minuten)

(20 Minuten/sda)

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