Aktualisiert 16.08.2019 16:44

MMA-Event abgeblasenRapper wollten sich in Basel totprügeln

Die verfeindeten französischen Musiker Booba und Kaaris wollten sich an einem MMA-Event in Basel prügeln. Weil der Veranstalter ihre Feindschaft verschwieg, wurde der Event verboten.

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Die französischen Rapper Booba und Kaaris gingen sich schon vergangenes Jahr in Paris gegenseitig an die Gurgel. Nun wollten sie ihren Streit im Rahmen eines MMA-Kampfes in Basel austragen. Daraus wird nun nichts.

Die französischen Rapper Booba und Kaaris gingen sich schon vergangenes Jahr in Paris gegenseitig an die Gurgel. Nun wollten sie ihren Streit im Rahmen eines MMA-Kampfes in Basel austragen. Daraus wird nun nichts.

Booba mag Kaaris nicht, weil dieser ihm im Streit mit Rohff nicht zur Seite steht.

Booba mag Kaaris nicht, weil dieser ihm im Streit mit Rohff nicht zur Seite steht.

Wikimedia/Arnaud Scherer
Rohff liegt seit Jahren im Klinsch mit Booba. Er hat sogar ein Kleidergeschäft von letzterem überfallen und einen Verkäufer fast totgeprügelt. Auch sonst ist er kein Kind von Traurigkeit und wurde wegen Gewaltdelikten zu zahlreichen Freiheitsstrafen verurteilt.

Rohff liegt seit Jahren im Klinsch mit Booba. Er hat sogar ein Kleidergeschäft von letzterem überfallen und einen Verkäufer fast totgeprügelt. Auch sonst ist er kein Kind von Traurigkeit und wurde wegen Gewaltdelikten zu zahlreichen Freiheitsstrafen verurteilt.

Wikimedia/Dreezy94

Die Fehde zwischen den Rappern Booba und Kaaris aus Frankreich sollte am 30. November in einem MMA-Kampf in der St.-Jakobshalle gipfeln. Die beiden drohten sich vorgängig in den sozialen Medien, sich gegenseitig umzubringen.

Das für die Halle zuständige Erziehungsdepartement Basel-Stadt und die Kantonspolizeien von Stadt und Land haben die Angelegenheit geprüft und sich entschlossen, den Event zu verbieten. Wie einer Medienmitteilung vom Freitag zu entnehmen ist, soll der Veranstalter bei den Verhandlungen die langjährige Feindschaft der Musiker unterschlagen haben.

Zuerst hätte der Kampf in Genf stattfinden sollen, doch auch dort war der Veranstalter bei den Behörden abgeblitzt. Die Schweiz war als Austragungsort gewählt worden, weil hier MMA-Kämpfe im Gegensatz zu Frankreich nicht verboten sind.

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