Raser europaweit bekämpfen
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Raser europaweit bekämpfen

Bundesrat Moritz Leuenberger will die Diskussion über Auto-Raser auf europäischer Ebene führen und mit seinen Amtskollegen gemeinsame Massnahmen treffen.

Bundesrat Moritz Leuenberger will am informellen Treffen der europäischen Verkehrsminister in Verona über die Bekämpfung der Raserei auf den Strassen diskutieren. Er weilt Montag und Dienstag in Italien.

Leuenberger wolle vor seinen Amtskollegen die Diskussion über das Verhalten von Rasern sowie die Massnahmen zur Bekämpfung dieses Phänomens eröffnen, teilte das Verkehrsdepartement (UVEK) am Donnerstag mit. Die Diskussion müsse auf europäischer Ebene in Gang gebracht werden.

An der Konferenz in Verona nehmen rund 30 Verkehrsminister auf Einladung ihres italienischen Amtskollegen Pietro Lunardi teil. Das Treffen sei eine einmalige Gelegenheit, die schweizerischen Vorstellungen zur Strassenverkehrssicherheit mit der Politik der europäischen Nachbarn zu koordonnieren, schreibt das UVEK.

Die Verkehrsminister befassen sich auch mit den Sicherheitsstandards auf den europäischen Staaten. Es gelte, die gefährlichsten Streckenabschnitte zu bestimmen und Massnahmen zur Verbesserung der Situation zu beschliessen. Im Zentrum stünden Sensibilisierungskampagnen für mehr Verkehrssicherheit.

Am Montag wird Leuenberger in Mailand im Rahmen eines schweizerisch-italienischen Forums über die Verkehrspolitik referieren. Dabei wird er laut UVEK auf die grosse Bedeutung der Koordination der Ausbauprojekte auf dem Nord-Süd-Schienenkorridor hinweisen.

(sda)

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