Raser nach Verfolgungsjagd gestellt
Aktualisiert

Raser nach Verfolgungsjagd gestellt

Die Schaffhauser und die Zuger Polizei haben in der Nacht auf Mittwoch Raser aus Deutschland und der Schweiz gestellt.

Ein 19-Jähriger ohne Führerausweis fuhr den Zuger Beamten mit Tempo 200 davon und baute einen Unfall. Ein 50-Jähriger Deutscher wurde in Thayngen mit Tempo 180 auf der Autostrasse gestoppt.

Der 19-jährige Schweizer war gegen 23.00 Uhr auf der Autobahn A4 einer zivilen Patrouille aufgefallen. Anstatt wie aufgefordert anzuhalten, hat er laut Polizei auf Tempo 200 beschleunigt. Die Polizisten verfolgten den Fahrer, der die Autobahn wechselte und schliesslich via Hauptstrasse durch das Freiamt raste. Eingangs Muri (AG) prallte der Wagen nach einer über 100 Meter langen Schleuderfahrt in zwei parkierte Autos. Der Fahrer, dem der Fahrzeugausweis bereits entzogen worden war, sowie sein Beifahrer konnten unverletzt verhaftet werden.

Gut vier Stunden später stoppte die Kantonspolizei Schaffhausen einen deutschen Fahrer, der auf der mit 80 beschilderten Autostrasse von Thayingen Richtung Schaffhausen mit Tempo 180 unterwegs war. Er gab als Grund für seine Raserei an, dass er in zweieinhalb Stunden in Mailand sein müsse. Der Führerausweis wurde ihm aberkannt, und er muss mit einer empfindlichen Busse rechnen. (dapd)

Deine Meinung