Rattenplage führt zu Hungersnot
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Rattenplage führt zu Hungersnot

Angelockt von der nur etwa alle 50 Jahre vorkommenden Bambus-Blüte, sind hunderttausende Ratten in die Region Chittagong im Südosten Bangladeschs eingefallen. Wegen der Rattenplage sind tausende Menschen von einer Hungersnot bedroht.

Die Ratten hätten dort alle Felder leergefressen, berichtete der Vertreter des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP), Prosenjit Chakma, am Sonntag nach einem Besuch in dem Krisengebiet. Am schwersten betroffen seien die Bezirke Sajek, Farua und Bilaichhari.

Dort hätten die Nager innerhalb weniger Stunden «alles aufgefressen, was die Menschen angebaut hatten», vor allem Reis und Gemüse. In den drei Bezirken gebe es Anzeichen einer Hungersnot. Die Bambus-Blüte geht stets mit einer Rattenplage einher. Zuletzt war das 1958 der Fall. (sda)

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