Razzia bei Birmingham City
Aktualisiert

Razzia bei Birmingham City

Unangenehme Überraschung für die Verwantwortlichen von Premier-League-Verein Birmingham City: Am Mittwochmorgen tauchte die Polizei in der Geschäftstelle auf und beschlagnahmte zahlreiche Dokumente.

Wie das britische Boulevard-Blatt «The Sun» schreibt, hat die Londoner Polizei in einer Razzia zahlreiche Computer, Finanz-Dokumente und andere Unterlagen beschlagnahmt.

Die Polizeiaktion hänge mit Ermittlungen zu einer Schmiergeldaffäre im englischen Transfermarkt zusammen, schreibt das Blatt weiter. Momentan gebe es aber keine Hinweise darauf, dass Birmingham City darin verwickelt sei.

«Wir arbeiten zu hundert Prozent mit der Polizei zusammen», sagte Manager Karren Brady zu «The Sun». Die Ermittlungen würden nicht den Verein, sondern eine dritte Partei betreffen.

Desweiteren teilte der Verein mit, dass kein Klubangehöriger befragt oder verhaftet worden sei. Mehr will Birmingham City nicht dazu sagen.

Vor anderthalb Jahren hatte der englische TV-Sender «BBC» die Machenschaften auf dem englischen Transfermarkt aufgedeckt, wo Korruption offenbar zum Alltagsgeschäft gehört. Seither ermittelt die Polizei gegen zahlreiche Spieleragenten. Laut «The Sun» hängt die Razzia bei Birmingham City mit dieser Affäre zusammen.

(mon)

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