Razzia bei Juventus - Haus von Ibrahimovic und Cannavaro durchsucht

Aktualisiert

Razzia bei Juventus - Haus von Ibrahimovic und Cannavaro durchsucht

Die Untersuchungen im von Juventus ausgelösten italienischen Fussball-Skandal dehnen sich weiter aus. Zwei Tage nach dem Amtsantritt des kommissarischen Präsidenten Guido Rossi tauchte die «Guardia di Finanza» auf der Geschäftsstelle der Turiner auf.

Nachdem die Hausdurchsuchung der Finanzpolizisten bekannt geworden war, sackte die Juve-Aktie an der Mailänder Börse zeitweise um gegen zehn Prozent auf 1,32 Euro ab. Die Behörden ermitteln vor allem wegen des Vorwurfs der Bilanzfälschung und der Steuerhinterziehung, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Auch die Wohnungen des ehemaligen Managers Luciano Moggi sowie der Spieler Zlatan Ibrahimovic und Fabio Cannavaro seien durchsucht worden, sickerte durch. Zudem habe es Nachforschungen im Haus von Moggis Sohn Alessandro in Neapel sowie im toskanischen Heimatort des Ex-Managers gegeben. Einzelheiten wurden jedoch nicht bekannt.

In die monumentale Affäre um mutmassliche Liga-Manipulationen sind neben Juventus auch andere Klubs verwickelt. Ins Visier der Staatsanwälte sind auch die Top-Vereine AC Milan, Fiorentina und Lazio Rom gerückt.

(dapd)

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