Gefängnisausbruch: Razzia in Wohnung von Magdicis Wärter-Kollegin
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GefängnisausbruchRazzia in Wohnung von Magdicis Wärter-Kollegin

Die letzten Monate, bevor Angela Magdici mit dem Häftling Hassan Kiko durchbrannte, wohnte sie bei einer Arbeitskollegin. Diese Wohnung wurde von der Polizei durchsucht.

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chk/sda

Bevor die Gefängniswärterin Angela Magdici dem Straftäter Hassan Kiko aus dem Gefängnis Limmattal zur Flucht verhalf, lebte sie in Oberglatt ZH bei einer Arbeitskollegin. Wie der «Blick» nun berichtet, führte die Polizei am Dienstag eine Razzia in der Wohnung der Kollegin durch.

Gegenüber der Zeitung bestätigte die Staatsanwältin Claudia Wiederkehr die Wohnungsdurchsuchung bei der Arbeitskollegin. Rebecca de Silva, Sprecherin vom Amt für Justizvollzug sagt gegenüber dem «Tages Anzeiger»: «Die Frau ist bei uns angestellt. Wir haben sie nicht freigestellt, weil wir keine Anhaltspunkte haben, die dies nötig machen würden. Wir unterstützen die Frau in dieser für sie belastenden Zeit.»

Internationale Fahndung

Die Kantonspolizei Zürich fahndet international nach dem Paar. Die beiden sollen sich bereits ins Ausland abgesetzt haben.

Die 32-jährige Aufseherin hat in der Nacht auf Dienstag um Mitternacht einen 27-jährigen aus Syrien stammenden Gefangenen aus seiner Zelle befreit. Darauf seien sie gemeinsam aus dem Gefängnis im zürcherischen Dietikon geflohen. Es wird vermutet, dass sich die zwei nach Syrien abgesetzt haben.

Hassan Kiko ist wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Das Urteil sei allerdings noch nicht rechtskräftig, teilte die Direktion der Justiz und des Innern mit.

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