Finanzkrise: RBS kappt Bonus-Zahlungen

Aktualisiert

FinanzkriseRBS kappt Bonus-Zahlungen

Es geht also doch: Im Gegensatz zu der UBS kappt die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) ihre Bonuszahlungen auf das gesetzliche Minimum - dies auf Druck der britischen Regierung.

Nur die Sonderzahlungen, die vertraglich nicht vermeidbar sind, sollen ausgeschüttet werden, sagte der britische Finanzminister Alistair Darling am Dienstag in London. Laut RBS reduziert sich das diesjährige Volumen der Bonus-Zahlungen damit im Vergleich zum Vorjahr um 90 Prozent auf 175 Mio. Pfund (290 Mio. Franken). Zudem werde es "keine Belohnungen für Misserfolg" geben.

Ursprünglich wollte die Bank, die wegen der Finanzkrise mit Steuergeld gerettet werden musste und sich mittlerweile zu fast 70 Prozent in Staatsbesitz befindet, seinen Investmentbankern eine Milliarde Pfund an Boni zahlen.

(sda)

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