FCA-Wieser zur Sperre: «Reaktionen teilweise unter der Gürtellinie»

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FCA-Wieser zur Sperre«Reaktionen teilweise unter der Gürtellinie»

Nachdem Sandro Wieser für sein rüdes Foul an Gilles Yapi für sechs Spiele gesperrt wurde, nimmt der Liechtensteiner erstmals Stellung. Er ist mit dem Urteil einverstanden.

von
hua
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Aaraus Sandro Wieser (M.) streckt am 9. November 2014 im Spiel gegen den FCZ Gilles Yapi mit einer Attacke nieder.

Aaraus Sandro Wieser (M.) streckt am 9. November 2014 im Spiel gegen den FCZ Gilles Yapi mit einer Attacke nieder.

Christian Boss/freshfocus
Der 21-jährige Liechtensteiner wird zu Recht des Feldes verwiesen und am 24. November von der Disziplinarkommission der Swiss Football League für sechs Spiele gesperrt. Am 6. Mai 2015 wird Wieser von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau zu einer Busse von 10'000 Franken und einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt.

Der 21-jährige Liechtensteiner wird zu Recht des Feldes verwiesen und am 24. November von der Disziplinarkommission der Swiss Football League für sechs Spiele gesperrt. Am 6. Mai 2015 wird Wieser von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau zu einer Busse von 10'000 Franken und einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt.

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Yapi erleidet eine schwere Knieverletzung und musste fast ein Jahr lang aussetzen.

Yapi erleidet eine schwere Knieverletzung und musste fast ein Jahr lang aussetzen.

Daniela Frutiger/freshfocus

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) entschied am Montag, dass Aarau-Spieler Sandro Wieser für sein brutales Foulspiel gegen FCZ-Akteur Gilles Yapi für sechs Spiele gesperrt wird. Der Liechtensteiner nahm am Tag danach zum Urteil Stellung. «Ich denke, es ist ein faires Urteil. Die Sperre ist nicht zu kurz und nicht zu lang», sagte der 21-Jährige gegenüber dem «Schweizer Fernsehen SRF».

Wieser entschuldigte sich ein weiteres Mal für sein Foul am Zürich-Akteur. Er habe nun genügend Zeit, sich Gedanken zu machen, wie er bei einem nächsten Mal anders reagieren würde. «Es war eine schwierige Zeit in den letzten zwei Wochen.» Er habe einige schlaflose Nächte gehabt, so Wieser weiter.

Wieser und Yapi sind immer noch Freunde

Der 21-Jährige bekam nach dem Vorfall sowohl schöne wie auch unschöne Reaktionen. «Das gehört ein wenig dazu, aber teilweise waren die Reaktionen weit unter der Gürtellinie.» Wieser hat regelmässig Kontakt mit Yapi. Sie seien weiterhin Freunde, sagt der Aarau-Spieler. «Er ist ein grosser Profi für mich und ein super Mensch. Ich habe viel von ihm gelernt bei unserer gemeinsamen Zeit beim FC Basel.»

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