Aktualisiert 09.08.2011 17:37

Besonderes TestspielReal Madrid nimmt es mit 109 Kids auf

Die Superstars aus Madrid bereiten sich in China auf die neue Saison vor. Für einmal reicht ihnen der Gegner kaum bis zum Bauchnabel. Ronaldo & Co. zeigen trotzdem kein Erbarmen.

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Die Kleinen waren zwar in der Überzahl, hatten aber keine Chance. (Quelle: YouTube)

Real Madrid tourt derzeit in 28 Tagen um die Welt. Ein Zwischenstopp ist dabei die chinesische Stadt Guangzhou im Süden der Volksrepublik China. Die 3-Millionen-Metropole steht über den Besuch ihrer Lieblingskicker Kopf. Nicht nur das: Die Stadt kommt in naher Zukunft sogar in den Genuss eines Nachwuchszentrums für mehr als 10 000 Fussballtalente der Region. Unterstützt wird das Ganze von Real Madrid (20 Minuten Online berichtete). Daher haben die Königlichen ihre Zelte gleich für drei Tage in Guangzhou aufgeschlagen (3. bis 6. August 2011).

Nach dem Ernstkampf (in einem Testspiel bezwangen Ronaldo & Co. den chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande mit 7:1) stand nun aber der Spass im Vordergrund. 109 Kids durften sich mit den Real-Stars auf dem Platz messen. Allesamt ausgestattet mit einem königlichen Trikot, nummeriert von 1 bis 109, legten die Jung-Talente los.

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Chaos auf dem Platz

Den Zuschauern auf den Rängen wurde es bei diesem Anblick wohl ein wenig schwindlig. In einem riesigen Chaos rannten Gross und Klein hinter dem Ball her. Es wurde gefoult, getrickst, gedribbelt, aber auch viel gelacht. Dies nicht nur auf dem Platz, denn auch die Ersatzspieler Reals haben sich königlich amüsiert. Allen voran Cristiano Ronaldo und Káká, welche sich vorerst noch auf einen Einsatz gedulden mussten, konnten sich das Grinsen nicht verkneifen.

Real Madrid World Tour 2011

Tore gab es auch – wenn auch nur für die Superstars. Die liessen den Kindern nämlich kaum die Chance, einen Treffer zu erzielen. Die erfolgshungrigen Kicker waren derart gierig auf Tore, dass sie gegenüber den Kleinen mit präzisen Schüssen kaum Erbarmen zeigten. Nach dem Motto «alle auf den Ball» machten sich die Kids derweil das Leben selber schwer. Dies löste sogar zwischen zwei der 109 Teamkollegen einen handgreiflichen Streit aus, welcher durch einen Real-Spieler geschlichtet werden musste.

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