Aktualisiert 05.04.2005 20:44

Realer Mord wegen virtueller Waffe

Ein Streit um eine Waffe in einem Online-Rollenspiel ist in China zum Mordmotiv geworden.

Ein 41-Jähriger muss sich vor einem Gericht in Schanghai verantworten, einen Mitspieler deswegen erstochen zu haben.

Der Angeklagte war nach einem Bericht der Zeitung «China» empört darüber, dass sein Opfer die ihm im Fantasy-Spiel «Legend of Mir III» nur geliehene virtuelle Waffe für 7.200 Yuan (670 Euro) weiterverkauft hatte.

Der mutmassliche Täter meldete den Verlust der Computerspielwaffe sogar der Polizei, die sich aber für nicht zuständig erklärte.

Dem Angeklagten droht bei einem Schuldspruch die Todesstrafe.

(dapd)

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