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Reality-Serie «Kid Nation» von US-Presse verrissen

Die umstrittene US-Reality-Serie «Kid Nation» ist kritisch aufgenommen worden. In der Serie sollen 40 Kinder in einer verlassenen Wüstenstadt ihr Zusammenleben selbst organisieren.

«Die Show zu sehen, hat so viel Spass gemacht wie übermüdete Kinder zu sitten, die zu viele Süssigkeiten gegessen haben», befand die Zeitung «The Boston Globe» nach dem Start der Serie am Mittwoch. «The Toronto Star» nannte die Sendung «manipulativ und langweilig».

Schon im Vorfeld hatte die Serie von CBS so hohe Wellen geschlagen wie noch kaum eine Realityshow. Kritiker warfen dem Sender Ausbeutung von Kindern und Verstösse gegen den Jugendschutz vor. Die zwischen 8 und 15 Jahre alten Kinder hatten für die Show 40 Tage lang ohne Eltern und Lehrer in einer Geisterstadt im US-Bundesstaat New Mexico gelebt.

(SDA)

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