Aktualisiert 10.04.2014 09:12

Syrien-KonfliktRebellen richten Teenager aus eigenen Reihen hin

Weil er angeblich Waffen gestohlen hatte, haben syrische Rebellen einen eigenen jungen Mann getötet. Er soll erst 16 Jahre alt gewesen sein.

Den angeblichen Diebstahl von Waffen bestraften die Rebellen mit dem Tod.

Den angeblichen Diebstahl von Waffen bestraften die Rebellen mit dem Tod.

Eine Rebellenbrigade in der syrischen Provinz Deir as-Sor hat einen ihrer eigenen Kämpfer hingerichtet. Dieser war laut Angaben der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter erst 16 Jahre alt. Die Rebellen hätten dem Jugendlichen vorgeworfen, er habe Waffen gestohlen und Informationen an das Regime von Präsident Baschar al-Assad weitergegeben.

Den Angaben zufolge starben am Donnerstag bei Gefechten zwischen der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) und anderen radikalen Islamisten-Brigaden in der Ortschaft Al-Bukamal nahe der irakischen Grenze 15 Kämpfer.

Die Allgemeine Kommission für die Syrische Revolution teilte mit, einer ihrer Aktivisten sei in einem Gefängnis des Geheimdienstes zu Tode gefoltert worden. Der Anwalt Hamad al-Zhafer war nach Informationen der regimekritischen Website «All4Syria» vor über einem Jahr in der Provinz Al-Hassake festgenommen worden. (sda)

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