Aktualisiert 03.11.2009 13:22

Friedensstiftung swisspeaceRebellen sind meist Terroristen

«Terroristen» verstehen sich oft als Rebellen und Freiheitskämpfer. Ein Ende der Gewalt ist aber nur möglich, wenn bewaffnete Rebellengruppen frühzeitig in den Friedensprozess einbezogen werden.

Davon ist die Schweizerische Friedensstiftung swisspeace überzeugt. Rebellengruppen - von ihren Gegnern und ebenso in den Medien oft vereinfachend als «Terroristen» bezeichnet - könnten Gewalt überwinden und gar zum Wiederaufbau des Staates beitragen; sie lösten ihre militärischen Strukturen allerdings erst auf, wenn sie überzeugt seien, ihre Interessen auch mit gewaltfreien Mitteln vertreten und erreichen zu können.

Regierungen wiederum lenkten besonders dann in Verhandlungen ein, wenn sie den wachsenden Machteinfluss bewaffneter Gruppen nicht mit Gewalt besiegen können. Zu diesen Erkenntnissen ist swisspeace gekommen. Die Stiftung versammelte zu ihrer Jahreskonferenz am Dienstag in Bern Experten aus dem In- und Ausland.

(sda)

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