Wechsel in Regierung: Reber erhält Sicherheit
Aktualisiert

Wechsel in RegierungReber erhält Sicherheit

Isaac Reber wird neuer Sicherheitsdirektor, Sabine Pegoraro wechselt ab Sommer in die Bau- und Umweltschutzdirektion. Die neue Verteilung der Regierung macht stutzig.

von
Jonas Hoskyn
Die neue Basler Regierung mit Neuling Isaac Reber (vorne rechts). Foto: hys

Die neue Basler Regierung mit Neuling Isaac Reber (vorne rechts). Foto: hys

Aufgrund seines beruflichen und politischen Werdegangs wurde eigentlich damit gerechnet, dass der frischgewählte Grüne Isaac Reber den Noch-Regierungsrat Jörg Krähenbühl (SVP) beerben wird. Stattdessen übernimmt nun Sabine Pegoraro (FDP) dessen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD). Reber erhielt bei der ersten Sitzung der künftigen Regierung dafür die Sicherheitsdirektion.

«Nach acht Jahren hatte ich Lust auf einen Wechsel», so Pegoraro. Dies sehe das Gesetz auch so vor. Und auch Reber, der sein neues Amt am 1. Juli antreten wird, gab an, er freue sich auf seine neue Aufgabe. Peter Zwick (CVP), Adrian Ballmer (FDP) und Urs Wüthrich (SP) bleiben in ihren Departementen. Zwick hielt fest, dass die neue Verteilung im Einvernehmen und ohne Abstimmung erfolgt sei.

Politexperte Manfred Messmer sieht dies anders: «Das war eine klare Machtdemons­tration der Bürgerlichen.» Im BUD hätte Reber zu viel Einfluss gehabt. Allerdings dürfe man den Grünen nicht unterschätzen: «In einer Kollegialbehörde kann jeder überall mitreden», so Messmer. «Und als Sicherheitsdirektor hat man viel freie Zeit. Da kann sich Reber gut auf die Sitzungen vorbereiten und auch in anderen Departementen mitreden.»

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