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Recherche für Schule: Amerikaner reist in Irak

Nach einer Irak-Reise auf eigene Faust ist ein 16-jähriger Amerikaner unversehrt in seine Heimat zurückgekehrt. Der Schüler wollte das Schicksal der Iraker vor Ort erleben.

Farris Hassan traf am Sonntagabend wieder in Fort Lauderdale im Staat Florida ein, wie sein Vater Redha Hassan mitteilte. Die Familie zeigte sich glücklich und erleichtert. Der Jugendliche war am 11. Dezember unangekündigt in den Irak aufgebrochen, das Heimatland seiner Eltern, um vor Ort für eine Schularbeit über das Schicksal der Iraker zu recherchieren.

Farris Hassan wurde am Freitag zunächst mit einer Militärmaschine von Bagdad nach Kuwait gebracht, wie sein Vater mitteilte. Eineinhalb Tage später flog er nach Hause weiter. Nach seiner Abreise am 11. Dezember hatte er erstmals von Kuwait aus seine Eltern angerufen und sie über seine Reisepläne informiert.

Da die Grenze in den Irak wegen der Parlamentswahlen vom 15. Dezember geschlossen war, reiste Farris zunächst in den Libanon und zehn Tage später weiter nach Bagdad. Dort meldete er sich am 27. Dezember im Büro der Nachrichtenagentur AP, deren Mitarbeiter die US-Botschaft zur Hilfe riefen. Diese war nach einem Anruf der besorgten Eltern schon auf der Suche nach Farris.

(dapd)

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