Recherswil: Grünes Licht für das Edelpuff an der A1

Aktualisiert

Recherswil: Grünes Licht für das Edelpuff an der A1

Jetzt ist
es definitiv: Das grösste Puff der Schweiz in Recherswil an der A1 öffnet am 1. Oktober. Das Verwaltungsgericht hat die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde abgelehnt.

«Ich bin hoch erfreut», strahlte gestern ein gut gelaunter Peter Curti. Der Mittelländer Sexkönig und Freubadchef liess gestern die Champagnerkorken knallen und lud zu einer kleinen Privatparty. Diese Freude bescherte ihm das Solothurner Verwaltungsgericht: Es erteilte einer noch hängigen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung. Das grösste Bordell der Schweiz kann wie geplant am 1. Oktober öffnen.

«Das ist der erste Fall im Erotikbereich in der Schweiz, wo die aufschiebende Wirkung abgelehnt wurde», weiss Marketingchef Thomas Oliver. Laut Gericht legte Curti glaubhaft dar, dass er kurz vor dem Konkurs stehe und dieser bei einer weiteren Verzögerung unvermeidlich sei. «Toll, dass das Gericht das Sexgewerbe so objektiv beurteilte», sagt Oliver.

Curti investierte bereits Millionen ins Freubad und betont, auch die Gemeinde Recherswil werde an ihm verdienen. Damit das erste behindertengängige Puff auch parat ist für die Kunden, wird zurzeit Tag und Nacht geschuftet. So müssen etwa noch die so genannten orangen Zonen markiert werden: Nur hier darf von den Damen «gebaggert» werden, was das Zeug hält.

Denise Schneitter

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