Aktualisiert 19.10.2006 20:31

Rechtschreibfehler auf kasachischen Banknoten

Ob Borat mit der Darstellung des angeblich rückständigen Staates in Zentralasien recht hatte? Zumindest beim Bedrucken ihrer Geldscheine ist den Kasachen ein peinlicher Fehler unterlaufen.

Auf Geldnoten wurde versehentlich das Wort «Bank» falsch geschrieben.

Wie der Online-Dienst «dailymail.co.uk» berichtet, will die Bank einige Noten von je 2'000 und 5'000 Tenge bis November 2006 in Umlauf bringen. Um den Geldmarkt stabil zu halten, sollen die Scheine erst nach und nach durch korrekt beschriftete Noten ersetzt werden.

In den vergangenen Monaten geriet der ehemalige Sowiet-Staat regelmässig in die Schlagzeilen. Grund dafür war der neue Film von Sacha Baron Cohen «Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan». Im Streifen wird Kasachstan als rückständiges und frauenverachtendes Land dargestellt.

Borat: Einladung aus Kasachstan

Der Baron-Cohen-Film löste beim kasachischen Volk zunehmend Proteste aus. Sogar der kasachische Präsident Nursultan Nazarbayev äusserte sich kritisch zu den Verunglimpfungen des Komikers.

Wie der Nachrichtendienst Reuters heute berichtet, will Kasachstan sein Kriegsbeil niederlegen: Der kasachische Aussenminister Rakhat Aliyev hat Sacha Baron Cohen offiziell in den zentralasischen Staat eingeladen.

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