Japan: Rechtsextreme dringen ins AKW Fukushima II ein
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JapanRechtsextreme dringen ins AKW Fukushima II ein

Verrückt: Japanische Aktivisten wollten ins havarierte AKW Fukushima I. Als dies misslang, durchbrachen sie eine Sperre zu Fukushima II. Ihr Motiv ist nicht bekannt.

von
ast

Das Fahrzeug der Aktivisten wurde am Donnerstag vor dem leckgeschlagenen Atomkraftwerk Fukushima I gestoppt. Danach fuhren die Aktivisten zum rund zehn Kilometer entfernten AKW Fukushima Daini. Da das Eingangstor geschlossen war, durchbrachen die Aktivisten ungeachtet der Gefahrenzone die Sperre und fuhren etwa zehn Minuten lang durch das Gelände.

Der Lenker des Fahrzeugs wurde von der Polizei verhaftet, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die japanische Atomsicherheitsbehörde. Tepco sei angehalten worden, um jeden Preis zu verhindern, dass radioaktives Material vom Gelände der AKW geschafft wird.

Warum die Eindringlinge auf das verseuchte Gelände gelangen wollten, ist unbekannt. Die Behörde ordnete weiter an, dass das Fahrzeug und die Insassen dekontaminiert werden müssen.

Die sechs Reaktoren des AKW Fukushima Daiichi befinden sich nach wie vor in einem kritischen Zustand. Die vier Reaktoren der Anlage Daini befinden sich in der Phase des «cold shutdown». Sie sind grundsätzlich in einem stabilen Zustand.

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