Rechtsextreme Flotte mit Wasserwerfern vertrieben
Aktualisiert

Rechtsextreme Flotte mit Wasserwerfern vertrieben

Um 7:00 Uhr morgens sollte die Invasion auf der Rütli-Wiese beginnen. Doch die Urner Polizei war aufmerksam und hat eine Gruppe von Rechtsradikalen abgewiesen, welche per Gummiboot aufs Rütli gelangen wollte. Doch um 12 Uhr kamen sie wieder ...

Die rund 15 Personen wollten mit sechs Schlauchbooten kurz vor 7:00 Uhr beim Landesteg unterhalb der Rütliwiese anlegen, wie Polizeisprecher Karl Egli zu einer Meldung von «Radio Zürisee» bestätigte. Die Polizei habe die Gruppe höflich zurückgewiesen. Sie seien in ihren Paddelbooten wieder nach Brunnen zurückbeordert worden, von wo her sie am frühen Morgen den Vierwaldstättersee überquert hätten.

Zweite Welle

Gegen Mittag wurde mit 12 Gummibooten erneut versucht, auf das Festgelände zu gelangen. Die Eindringlinge konnten nach Polizeiangaben von einem Polizeiboot aus mit einem Wasserstrahl vertrieben werden. Andere versuchten, sich von Bauen aus zu Fuss aufs Rütli zu schmuggeln. Auch sie wurden erwischt und zurückgewiesen.

(dapd)

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