Washington D. C. - Rechtsextremist mit Machete bei Zentrale der US-Demokraten verhaftet
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Washington D. C.Rechtsextremist mit Machete bei Zentrale der US-Demokraten verhaftet

Die Capitol-Polizei hat in Washington einen Mann (44) festgenommen, der in seinem mit Hakenkreuzen beschmierten Pick-up mehrere Waffen mitführte. Er war laut eigenen Angaben «auf Patrouille» – in der Nähe der Zentrale der Demokraten.

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Im Wagen von Donald Craighead fanden sich diverse Waffen.

Im Wagen von Donald Craighead fanden sich diverse Waffen.

United States Capitol Police
An der Front des Pick-ups war ein Geweih befestigt …

An der Front des Pick-ups war ein Geweih befestigt …

United States Capitol Police
… und am Rückspiegel sowie im Wageninnern prangten Hakenkreuze.

… und am Rückspiegel sowie im Wageninnern prangten Hakenkreuze.

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Darum gehts

  • Ein 44-jähriger Kalifornier wurde in Washington verhaftet, weil sein Pick-up aufgefallen war. Darin lagen eine Machete und ein Bajonett.

  • Laut eigenen Angaben war Donald Craighead «auf Patrouille».

  • Er bewegte sich in der Nähe der demokratischen Parteizentrale.

  • Am kommenden Samstag wollen Rechtsextreme beim Capitol demonstrieren.

Ein Rechtsextremist mit Machete und Bajonett in seinem Auto, ist in der US-Hauptstadt Washington nahe der Parteizentrale der Demokraten festgenommen worden. Der mit Hakenkreuzen und anderen rechten Symbolen bemalte Pick-up des Mannes aus dem Bundesstaat Kalifornien fiel einer Polizeistreife in der Nacht zu Montag auf, wie die Capitol-Polizei mitteilte. Der 44-Jährige wurde wegen des «Besitzes verbotener Waffen» festgenommen – Macheten und Bajonette sind in Washington illegal. Er wurde später als Donald Craighead aus Oceanside identifiziert.

Der Mann sagte nach Polizeiangaben, er befinde sich auf einer «Patrouille» und fing dann an, über rechtsextreme Ideologien zu sprechen. Ein, von der Polizei veröffentlichtes Foto zeigte ein auf den Seitenspiegel des Autos aufgemaltes Hakenkreuz und ein weiteres im Inneren des Autos. Ausserdem hatte der Mann ein Tiergeweih an der Kühlerhaube des Pick-ups befestigt.

Die Ermittlungen der Polizei zum Verdächtigen laufen. «Derzeit ist nicht klar, ob er an einer der bevorstehenden Demonstrationen teilnehmen wollte oder ob er Verbindungen zu früheren Fällen in der Gegend hat», erklärte die Polizei, ohne dies näher auszuführen.

Demo für «politische Gefangene» angekündigt

Rechte Gruppen wollen am kommenden Samstag am Capitol demonstrieren und sich dabei für nach der Capitol-Erstürmung vom 6. Januar festgenommene Angreifer einsetzen, die sie als «politische Gefangene» bezeichnen. Die geplante Kundgebung hat die Sicherheitsbehörden auf den Plan gerufen. So soll vor der Demonstration, wie bereits nach der Capitol-Erstürmung, eine Barriere rund um das Regierungsgebäude errichtet werden.

Radikale Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump hatten das Kongressgebäude gestürmt, als dort der Wahlsieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom November zertifiziert werden sollte. Im Zuge der Ermittlungen wurden Hunderte Angreifer festgenommen.

Vor knapp einem Monat löste dann ein Mann, der nach eigenen Angaben eine Bombe in seinem Auto hatte, nahe dem Kongress einen stundenlangen Grosseinsatz der Polizei aus. Der Mann, der sich selbst als «Patriot» bezeichnete, wurde schliesslich festgenommen, Sprengstoff wurde nicht gefunden. Medienberichten zufolge leidet er unter psychologischen Problemen.

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(AFP/trx)

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