Ohne Pyro-Effekte: Red Hot Chili Peppers heizten Zürich ein
Aktualisiert

Ohne Pyro-EffekteRed Hot Chili Peppers heizten Zürich ein

Grosse Hits und gestählte Oberkörper: Die Red Hot Chili Peppers boten den 12 500 Fans im ausverkauften Hallenstadion eine heisse Show.

von
Bernhard Brechbühl

Nachdem Rammstein am Montag die Funken hatten sprühen lassen, war gestern punkto Bühnentechnik Schlichtheit angesagt. Doch auch ohne Pyro-Effekte heizten RHCP dem Publikum mächtig ein. Los gings mit einem ersten Song-Feuerwerk: «Monarchy of Roses», «Dani California» und «Scar Tissue». Ungestüm wirbelten Sänger Anthony Kiedis und Bassist Flea über die Bühne. Die beiden wollten offenbar zeigen, was sie mit knapp 50 Jahren noch zu bieten haben: Flea präsentierte von Beginn weg seinen durchtrainierten Oberkörper. Kiedis hielt seine Muskeln ebenfalls nicht lange verborgen, er riss sich das Shirt nach dem dritten Song vom Leib. Die Frauen jubelten.

Auf ihre Kosten kamen auch Liebhaber älteren Liedguts der Band: Mit einer starken Darbietung des 1991er-Hits «Blood Sugar Sex Magik» jagten die Kalifornier Druckwellen durch die Halle, bei «Under the Bridge» aus dem gleichen Jahr gingen die Feuerzeuge an.

Nach 100 Minuten Konzertdauer und einem Handstand-Kunststück von Flea kam es zum finalen Höhepunkt: Die Band verabschiedete sich mit ihrem legendären Kracher «Give It Away».

Am 3. Juli 2012 spielen die Chili Peppers im Stade de Suisse in

Bern.

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