Junge Grünliberale: Referendum gegen AHV-Steuerdeal angekündigt
Aktualisiert

Junge GrünliberaleReferendum gegen AHV-Steuerdeal angekündigt

Die Jungen Grünliberalen sprechen beim AHV-Steuerdeal von einem «Kuhhandel». Jetzt soll das Stimmvolk darüber befinden.

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Ständerat Pirmin Bischof (CVP) setzt sich für einen Deal ein: Die Unternehmenssteuern bleiben tief, im Gegenzug erhält die AHV mehr Geld.

Ständerat Pirmin Bischof (CVP) setzt sich für einen Deal ein: Die Unternehmenssteuern bleiben tief, im Gegenzug erhält die AHV mehr Geld.

Keystone/Peter Schneider
Die Bundesräte Berset und Maurer mussten in den Dossiers AHV beziehungsweise Unternehmenssteuern in der Vergangenheit Niederlagen an der Urne einstecken.

Die Bundesräte Berset und Maurer mussten in den Dossiers AHV beziehungsweise Unternehmenssteuern in der Vergangenheit Niederlagen an der Urne einstecken.

Keystone/Peter Klaunzer
Pascal Vuichard von den Jungen Grünliberalen kritisiert den AHV-Kuhhandel.

Pascal Vuichard von den Jungen Grünliberalen kritisiert den AHV-Kuhhandel.

Keystone/Peter Schneider

Die Jungen Grünliberalen haben wie angekündigt das Referendum gegen den AHV-Steuerdeal ergriffen und ein Generationenkomitee gegründet. Sie sprechen von einem «Kuhhandel».

Mit dem Versprechen, die AHV mit zusätzlichen Aufgaben von den Arbeitnehmenden und aus dem Bundeshaushalt zu alimentieren, opfere das Parlament «einmal mehr die Interessen der jungen und kommenden Generationen». Dies schreiben die Jungen Grünliberalen in einer Mitteilung vom Freitag. Zudem untergrabe das Parlament mit der Verknüpfung zweier sachfremder Vorlagen die direkte Demokratie.

Die Junge GLP hat nun ein überparteiliches Generationenkomitee gegründet, das Jung und Alt offen steht. Die Jungpartei stehe für den Generationenvertrag ein und sei bereit, länger zu arbeiten und einen Teil zur Lösung beizutragen - dazu brauche es aber strukturelle Anpassungen «und keinen solchen Kuhhandel». (sda)

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