Grosses Echo: Referendum zum Mindestumwandlungssatz steht
Aktualisiert

Grosses EchoReferendum zum Mindestumwandlungssatz steht

Das Referendum gegen die Senkung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge ist offiziell zu Stande gekommen. Die Initianten sammelten sogar doppelt so viele Unterschriften wie nötig.

122.757 eingereichte Unterschriften waren gültig, wie die Bundeskanzlei am Freitag bekannt gab. Die Gewerkschaften und die linken Parteien haben damit mehr als doppelt soviele Unterschriften gesammelt als nötig.

Nun muss das Volk über die im vergangenen Dezember vom Parlament beschlossene Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf 6,4 Prozent bis 2015 entscheiden. Gemeinsam mit der letzten Revision des Gesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) würden die Renten um mehr als zehn Prozent gesenkt, kritisiert die Gewerkschaft Unia, die das Feld der Gegner anführt. Statt Profite für Versicherungsgesellschaften müsse im Alter ein Leben in Würde garantiert werden. Bürgerliche Parteien, die Wirtschaft und der Versicherungsverband setzen sich für die Vorlage ein. Sie argumentieren, die Senkung sei für die Sicherheit und Stabilität der Vorsorge nötig. (dapd)

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