Innert 24 Stunden: Rega rettet sieben Personen am Säntis
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Innert 24 StundenRega rettet sieben Personen am Säntis

Die Rega ist im Säntisgebiet gleich fünfmal hintereinander ausgerückt. Zwei Wanderer waren abgestürzt, fünf weitere blockiert.

von
chi
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Der Säntis aus dem Rega-Heli fotografiert. Hier flog die Rettungsflugwacht zwischen Montag und Dienstag fünf Einsätze innerhalb von 24 Stunden.

Der Säntis aus dem Rega-Heli fotografiert. Hier flog die Rettungsflugwacht zwischen Montag und Dienstag fünf Einsätze innerhalb von 24 Stunden.

Rega
Dabei wurden sieben Personen aus Bergnot gerettet. Zwei von ihnen waren abgestürzt und dabei verletzt worden.

Dabei wurden sieben Personen aus Bergnot gerettet. Zwei von ihnen waren abgestürzt und dabei verletzt worden.

Rega

Die Rega ist im Säntisgebiet von Montag- bis Dienstagabend zu fünf Rettungseinsätzen ausgerückt. Unter anderem mussten zwei verletzte Wanderer geborgen werden.

Die beiden seien unterhalb des Säntisgipfels vom Weg abgekommen und abgestürzt, teilte die Rega am Mittwoch mit. Mit mittelschweren Verletzungen wurden sie ins Spital geflogen.

Fünf weitere Wanderer waren unabhängig voneinander wegen der winterlichen Bedingungen im Säntisgebiet stecken geblieben. Sie konnten unverletzt geborgen werden.

Bergretter des SAC aufgeboten

Während bei den beiden abgestürzten Wanderern eine Drittperson den Alarm auslöste, verständigten die anderen fünf die Retter selbst, entweder per Telefon oder mit der Rega-App. Rega-Sprecher Harald Schreiber: «So viele Einsätze in so kurzer Zeit am selben Berg sind schon sehr ungewöhnlich.»

Alle Einsätze wurden von Crews der Rega-Basis St. Gallen mit dem internen Funknamen Rega 7 durchgeführt. Schreiber: «Da der Rettungshelikopter wegen der exponierten Lage am Berg nicht bei den Patienten landen konnte, kam bei allen sieben Personen die Rettungswinde zum Einsatz.»

Von den Verhältnissen überrascht

Der Rega-Notarzt sowie ein Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) seien an der Winde zu den Patienten heruntergelassen worden, um diese zu versorgen und für das Ausfliegen an der Rettungswinde vorzubereiten. Es waren zwei verschiedene Rettungscrews an den Aktionen beteiligt.

Benjamin Huber, Rettungsspezialist Helikopter und Rettungsobmann der SAC-Rettungskolonne Appenzell Innerrhoden warnt: «Im Tal ist es noch grün, aber die letzten Nächte waren sehr kalt. Einige Wanderer wurden darum von den winterlichen Verhältnissen am Berg überrascht.»

(chi/sda)

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