Bockmattlistock SZ - Rega rettet vier Kletterer aus Felswand
Publiziert

Bockmattlistock SZRega rettet vier Kletterer aus Felswand

Rettungseinsatz für die Rega: Beim Bockmattli sassen am Samstagabend zwei Kletterer fest. Wenig später lösten nur 400 Meter zwei weitere Kletterer Alarm aus.

von
Gianni Walther
1 / 3
Stockfinster war es in der Nacht auf Sonntag, als die Rega beim Bockmattli im Kanton Schwyz vier Kletterer retten musste.

Stockfinster war es in der Nacht auf Sonntag, als die Rega beim Bockmattli im Kanton Schwyz vier Kletterer retten musste.

RegaRega
Vier Kletterer waren dort in Not geraten. Die beiden Seilschaften befanden sich rund 400 Meter voneinander entfernt.

Vier Kletterer waren dort in Not geraten. Die beiden Seilschaften befanden sich rund 400 Meter voneinander entfernt.

Rega
Alle vier Kletterer konnten leicht unterkühlt, aber unverletzt ausgeflogen werden.

Alle vier Kletterer konnten leicht unterkühlt, aber unverletzt ausgeflogen werden.

Rega

Darum gehts

  • In einer Felswand beim Bockmattli sassen am Samstagabend zwei Kletterer fest.

  • Nur 400 Meter entfernt geriet wenig später eine zweite Seilschaft in Not.

  • Schlechte Wetterbedingungen erschwerten die Rettung.

  • Nach mehreren Stunden konnten alle vier Kletterer gerettet werden.

Gegen 18 Uhr am Samstag erhielt die Rega die Meldung, dass in einer Felswand beim Bockmattli im Kanton Schwyz zwei Kletterer von der Route abgekommen waren und blockiert sind. Vor Ort zeigte sich, dass die Kletterer unter einem Überhang blockiert waren. Deshalb konnten sie nicht direkt von oben aus der Wand geflogen werden. «Weil zudem dichter Nebel aufzog, musste die Rettung vorerst verschoben werden», heisst es in der Mitteilung.

Nur wenig später ging ein zweiter Alarm ein: Eine Seilschaft kam wegen eines blockierten Seils weder nach oben noch nach unten. Die beiden Kletterer waren in der Nähe: «Rasch stellte sich heraus, dass sich die beiden Kletterer im selben Gebiet, nur rund 400 Meter weit von der ersten, ebenfalls blockierten Seilschaft entfernt, befanden», heisst es weiter. Wegen der schlechten Sicht war aber keine Rettung möglich.

Mehrere Stunden harrten die Kletterer aus. «Nach Mitternacht besserte sich die Sicht plötzlich, weshalb die Rega-Crew und zwei SAC-Bergretter einen zweiten Anlauf für die komplexe Rettungsaktion nahmen», heisst es weiter. In völliger Dunkelheit wurde ein Bergretter per Rettungswinde bei der Seilschaft mit dem blockierten Seil abgesetzt. Solche Einsätze seien bei Nacht besonders anspruchsvoll, da es für die Rettungscrews in der Dunkelheit schwieriger ist, Distanzen einzuschätzen. Danach wurde ein zweiter Bergretter zum zweiten Einsatzort gebracht. «Schliesslich konnten alle vier blockierten Kletterer zwar leicht unterkühlt, aber unverletzt an der Rettungswinde ausgeflogen werden», heisst es weiter.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung