Aktualisiert 19.08.2009 16:36

Bergrettung über UmwegeRega via Ungarn zum Eiger aufgeboten

Die Rega ist via Ungarn zu einem Rettungseinsatz an der Eigernordwand aufgeboten worden. Ein in Schwierigkeiten geratener ungarischer Bergsteiger hatte seiner Schwester in Ungarn telefoniert, um Hilfe anzufordern.

Das teilte die Rettungsflugwacht Rega am Sonntag mit. Von Ungarn kam am Samstagnachmittag der Alarm über die internationale Rega-Notrufnummer in die Helikopter-Einsatzzentrale. Wegen Nebels und Steinschlags war die Rettungsaktion mit dem Helikopter zunächst aber nicht möglich.

Der Mann musste ein zweite Nacht in der Eigernordwand verbringen. Mit Unterstützung eines SAC-Rettungsspezialisten konnte die Rega den Ungaren am frühen Sonntagmorgen im 06.00 Uhr in einer Windenaktion aus dem so genannten Todesbiwak bergen. Er war seit Freitag in der berüchtigten Eigernordwand unterwegs.

Insgesamt flog die Rega am Wochenende 60 Rettungseinsätze, davon einen Drittel in den Bergen. (dapd)

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