Aktualisiert 11.10.2005 22:30

Regen behindert Rettungsarbeiten

Nach Schätzungen von gestern sind durch das Beben am Samstag in Pakistan mehr als 40000 Menschen ums Leben gekommen. Regenfälle behindern die Rettungsarbeiten.

Die Behörden bestätigten bislang 22488 Tote.

Gemäss dem privaten Sender Geo TV warnten Ärzte in der weitgehend zerstörten Stadt Muzaffarabad, der Hauptstadt des pakistanischen Teils Kaschmirs, vor Seuchen.

In Muzaffarabad, wo tausende Menschen die dritte Nacht in Zelten oder unter freiem Himmel verbrachten, treffen immer mehr Hilfslieferungen ein. Aus den Trümmern einer eingestürzten Schule in Muzaffarabad wurden laut Medienberichten zwölf Schüler gerettet.

Einsatzkräfte hätten ausserdem vier weitere Menschen lebendig aus zusammengestürzten Häusern geborgen, hiess es. Nach wie vor gebe es keine Wasser- und Stromversorgung.

Im indischen Teil Kaschmirs stieg die Zahl der offiziell bestätigten Toten auf mehr als 1000 an.

Bis gestern seien im Bundesstaat Jammu und Kaschmir die Leichen von 944 Zivilisten und 72 Soldaten geborgen worden, teilte das Katastrophenzentrum mit.

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