Wetter: Regen und Schnee sind angesagt
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WetterRegen und Schnee sind angesagt

Nach den milden Temperaturen und dem schönen Wetter vom Wochenende erwartet die Schweiz ab Montag ein Temperatursturz und starke Niederschläge. Damit dürfte auch die Waldbrandgefahr zurückgehen. Am Wochenende ist es zu mehreren kleinen Bränden gekommen.

Das Wochenende war geprägt von einer Föhnlage mit Böen. Auf dem Titlis wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 105 Kilometern pro Stunde (km/h) gemessen. Die höchste Temperatur des Wochenendes wurde mit 23 Grad am Samstag in Basel registriert. Auch in Zürich mit maximal 22 und in Sion mit maximal 21 Grad wurden bereits angenehme Frühsommertemperaturen gemessen.

Sonnenschein verabschiedet sich vorerst

Ab Montagmorgen ist damit aber vorerst Schluss. Die Niederschlagsaktivität nimmt in der ganzen Schweiz zu. Wie Jacques Ambühl von MeteoSchweiz auf Anfrage bestätigte, dauert die Föhnlage gerade noch bis 06.00 Uhr. Dann werde sich eine Störlage bemerkbar machen und die Temperaturen in den Keller sinken lassen. Besonders betroffen ist die Alpensüdseite.

Es soll wieder schneien

Im Simplongebiet, Zermatt, Goms, den Tessiner Bergen sowie den Bündner Südtälern werden zudem reichliche Schneemassen erwartet. Im Tessin rechnen die Meteorologen mit 1,0 bis 1,3 Meter Neuschnee innerhalb von 72 Stunden. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF stufte die Lawinengefahr für dies Gebiete als erheblich ein. Auf der Alpennordseite rechnen die Lawinenforscher mit mässiger Lawinengefahr. Die Temperaturen werden in der ganzen Schweiz auf maximal 13 bis 14 Grad zurückgehen.

Wind entfacht Brände

Wind hat am Wochenende in trockenen Wäldern und auf Wiesland zu mehreren kleinen Bränden geführt. Im Kanton Aargau meldete die Kantonspolizei am Sonntag Brände an drei verschiedenen Orten. In Oberhofen brannte eine Fläche von 3200 Quadratmetern ab, nachdem ein Landwirt auf seinem Waldstück dürres Unterholz verbrannt hatte. In Attelwil zündete ebenfalls ein Landwirt Äste und Kleinholz an, worauf das Feuer auf den trockenen Waldboden übergriff. Hier waren rund 600 Quadratmeter betroffen.

Und in Vilnachern löschte die Feuerwehr fünf kleinere Brandnester, nachdem die verwehte Glut eines grösseren Feuers auf einer inoffiziellen Feuerstelle dürres Holz und Blätter im Wald entzündet hatte. Die St. Galler Kantonspolizei meldete ein brennendes Wiesenbord an einer Strasse in Altstätten, das vermutlich durch eine brennende Zigarette Feuer gefangen hatte.

Zudem brannte in der Nacht auf Sonntag in Widnau ein Chinaschilffeld vollständig nieder, wobei die Brandursache zunächst unklar war. Und in Steinen im Kanton Schwyz brannte es bei föhnigem Wetter auf einer Wald- und Wiesenfläche. Die Feuerwehr brachte den Brand aber rasch unter Kontrolle. (dapd)

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