Regierung dankt den Lordi-Monstern
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Regierung dankt den Lordi-Monstern

Nach dem Sieg beim Eurovision Song Contest in Athen geniessen die Mitglieder der finnischen Rockband «Lordi» ihren neuen Status als gefeierte Rockstars.

«Es ist schön, König zu sein», sagte der Sänger der wild maskierten Truppe, Tomi Putaansuu.

Auch eine Rolle als Sexsymbol könnte sich der singende Monster- Darsteller vorstellen: Es gebe sicherlich «merkwürdige Menschen, (...) die uns sexy finden», sagte Putaansuu am Montag nach seiner Rückkehr in die Heimat.

Regierungschef Matti Vanhanen erschien persönlich, um den musikalischen Botschaftern seines Landes zu gratulieren. «Dieser Sieg kommt zur rechten Zeit für die finnische Musik», sagte Vanhanen.

In der Hauptstadt der Lappland-Region, Rovaniemi, soll nach Angaben der finnischen Nachrichtenagentur STT ein Platz nach Lordi benannt werden. Lordi-Sänger Putaansuu stammt aus Rovaniemi - der offiziellen Heimatstadt des Weihnachtsmanns.

Mit ihrem Song «Hard Rock Hallelujah» hatte die als Monster verkleidete Gruppe am Samstagabend beim 51. Sangeswettbewerb die meisten Punkte eingefahren. Es war der erste finnische Sieg beim Eurovision Song Contest. Traditionsgemäss findet der Wettbewerb beim nächsten Mal in Finnland statt, dem Siegerland.

(sda)

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