Aktualisiert

GlarusRegierung gegen Senkung der Vermögenssteuer

Die Glarner Regierung ist gegen eine Reduktion der Vermögenssteuer. Sie lehnt einen von einem Stimmbürger eingereichten Antrag (Memorialsantrag) zur Senkung des Tarifs von drei auf zwei Promille ab, wie die Exekutive am Dienstag mitteilte.

Bei einer Reduktion des Vermögenssteuertarifs im vorgeschlagenen Ausmass müsste der Kanton jährlich auf rund 2,4 Millionen Franken verzichten. Bei den Gemeinden würde der Ausfall etwa 2,7 Millionen Franken betragen. Einnahmenverminderungen drohten zudem beim Bundesfinanzausgleich und der Gewinnablieferung der Nationalbank.

Die Regierung sieht generell keinen Bedarf für eine Senkung der Vermögenssteuer, wie sie schreibt. Die Belastung in Glarus sei im Vergleich mit anderen Kantonen tief. Ausserdem habe die Landsgemeinde die Steuerbelastung bei den Vermögen per Anfang 2009 durch höhere Freibeträge gesenkt. Weiterer Handlungsspielraum bestehe nicht, zumal die Finanzlage von Kanton und Gemeinden angespannt sei. (sda)

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