Uri - Regierung verschärft Massnahmen wegen steigender Corona-Fallzahlen
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UriRegierung verschärft Massnahmen wegen steigender Corona-Fallzahlen

Uri hat sich zu einem Corona-Hotspot entwickelt. Am Montag sagt die Regierung, mit welchen neuen Massnahmen sie dagegen vorgeht.

von
Martin Messmer

Darum gehts

  • Uri hat die höchste 14-Tage-Inzidenz der Schweiz.

  • Die Regierung ist besorgt über die Lage.

  • Sie diskutiert Massnahmen, welche die Pandemie im Kanton Uri eindämmen sollen.

  • Am Montag informiert die Regierung, welche Massnahmen umgesetzt werden.

Die Fallzahlen im Kanton Uri sind im Vergleich zur Vorwoche erneut angestiegen: Aktuell gibt es laut Sonderstag im Kanton Uri 212 aktive Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. 313 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Neun mit dem Virus infizierte Person sind hospitalisiert. Drei davon müssen derzeit auf der Intensivstation gepflegt werden. Bei den Hospitalisierten handelt es sich vorwiegend um Personen der Altersklasse zwischen 50 und 70 Jahre, bei denen teils schwere Symptome auftreten. Der Kanton Uri hat mit Abstand schweizweit die höchste 14-Tage-Inzidenz, die NZZ bezeichnete Uri als Corona-Hotspot der Schweiz.

Uri will am Montag über Massnahmen informieren

Nun reagiert die Urner Regierung auf die Lage: Sie hat an einer Sitzung vom Freitag verschärfte Massnahmen diskutiert, die im Fall von anhaltend hohen Fallzahlen und einem damit verbundenen Engpass bei den Spitalkapazitäten in Kraft gesetzt werden. In den kommenden Tagen werden entsprechende Massnahmen konkretisiert und beschlossen, teilte die Regierung mit. Am kommenden Montag wird der Regierungsrat über die ergriffenen Massnahmen informieren.

Der Regierungsrat schreibt weiter, dass die Verantwortlichen des Kantonsspitals im engen Austausch mit den Spitälern der anderen Zentralschweizer Kantone stünden. «Im Fall von fehlenden Spitalkapazitäten müssen Patientinnen und Patienten im Rahmen der bisher gepflegten Zentralschweizer Zusammenarbeit unter den Spitälern in umliegende Kantone verlegt werden können.»

Sorgen bereiten den Behörden, dass am Samstag in Altdorf eine unbewilligte Corona-Demonstration stattfinden könnte. Die Polizei will das verhindern.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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