Aktualisiert 27.06.2014 11:09

Kanton LuzernRegierung will bis 2017 210 Millionen sparen

Der Kantonshaushalt soll innert drei Jahren entlastet werden: Die Luzerner Regierung plant 61 Sparmassnahmen und Steuererhöhungen.

von
cza
Der Regierungsrat präsentierte am Freitag das Sparpaket Leistungen und Strukturen 2.

Der Regierungsrat präsentierte am Freitag das Sparpaket Leistungen und Strukturen 2.

Bis 2017 sollen rund 210 Millionen Franken im Kanton Luzern eingespart werden. Nebst den Sparmassnahmen sind auch Steuererhöhungen und neue Taxen vorgesehen, wie der Regierungsrat am Freitag bekanntgab. Betroffen von den Massnahmen sind die Bereiche Informatik, Personal, Steuern, öffentlicher Verkehr, Landwirtschaft und Wald, Gesundheit, Soziales sowie Bildung. Auch die Gemeinden sollen bis 2017 um rund 107 Millionen Franken entlastet werden.

Verzicht auf Leistungen in einzelnen Bereichen

Das Projekt «Leistungen und Strukturen II» sei kein Kahlschlag, sagte Regierungspräsident Robert Küng an einer Medienkonferenz. In einzelnen Bereichen werde jedoch auf Leistungen verzichtet. Das könne für die Betroffenen schmerzhaft sein.

Die Sparvorschläge wurden teilweise durch eine 17-köpfige Spezialkommission des Kantonsparlaments erarbeitet. Für Massnahmen in der Höhe von rund 181 Millionen Franken sind teilweise Gestzesänderungen nötig. Die Regierung gab die Sparpläne vorab bekannt. Die Botschaft ans Parlament liegt noch nicht vor. Sie soll dem Parlament Ende Oktober vorgelegt werden. (cza/sda)

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