Easyjet-Flug: Regierungsrat Fehr steigt ins falsche Flugzeug

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Easyjet-FlugRegierungsrat Fehr steigt ins falsche Flugzeug

SP-Regierungsrat Mario Fehr wollte am Mittwochabend nach London fliegen. Er wäre aber beinahe in Berlin gelandet.

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Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr stieg am 3. April 2019  in den falschen Easyjet-Flieger ein.

Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr stieg am 3. April 2019 in den falschen Easyjet-Flieger ein.

Keystone/Walter Bieri
Der 60-Jährige wollte nach London reisen, doch das Flugzeug, in dem er sass, ging nach Berlin.

Der 60-Jährige wollte nach London reisen, doch das Flugzeug, in dem er sass, ging nach Berlin.

Keystone/Alexandra wey
Nach einer kurzen Diskussion mit dem Bordpersonal von Easyjet verliess Fehr schliesslich die falsche Maschine und wechselte zu Fuss ins andere Flugzeug.

Nach einer kurzen Diskussion mit dem Bordpersonal von Easyjet verliess Fehr schliesslich die falsche Maschine und wechselte zu Fuss ins andere Flugzeug.

Keystone/Walter Bieri

Kleine Aufregung am Mittwochabend am Flughafen Kloten: Kurz nachdem der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr in eine Easyjet-Maschine eingestiegen war, merkte er, dass es sich um den falschen Flieger handelte: Der 60-Jährige wollte eigentlich nach London fliegen, das Flugzeug, in das er einstieg, hatte aber Berlin als Zielort.

NZZ-Redaktor Andrea Roman Sorg hielt die Szene an Bord mit einem Bild fest, das er auf Twitter teilte. Wie sich später herausstellte, war das Missgeschick nicht Fehrs Schuld gewesen. «Ein VIP-Taxi hat Fehr übers Rollfeld gefahren und zum Flugzeug gebracht», sagte Sorg zum «Blick». Die beiden Easyjet-Maschinen nach Berlin und London-Luton seien nebeneinandergestanden, so habe der Taxi-Chauffeur den Politiker zum falschen Flieger gebracht.

Zu Fuss durchs Rollfeld

Mario Fehrs Sprecher Urs Grob bestätigt gegenüber dem «Blick» den Vorfall. «Damit Regierungsrat Fehr trotz seiner sehr engen Agenda gestern den gebuchten Flug erreichen konnte, begleiteten ihn zwei Einsatzkräfte der Kapo durch den Einsteigeprozess bis zum Flugzeug», teilte Grob mit.

Am Schluss ging aber alles noch gut. Nach einer kurzen Diskussion mit dem Bordpersonal von Easyjet verliess Fehr schliesslich die falsche Maschine wieder und wechselte zu Fuss ins andere Flugzeug.

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