Aktualisiert 06.02.2008 20:53

Regionale Unterschiede bei den Wintersport-Aktivitäten

Deutschschweizer fahren
lieber Ski und Snowboard als
Romands. Zudem gehen sie gerne
schlitteln. Tessiner sind die
grössten Wintersport-Muffel
der Schweiz. Dies zeigt eine
grosse Studie.

Jeder zweite Deutschschweizer be-

treibt regelmässig Wintersport und auch in der Westschweiz sind es hohe 45 Prozent. Die Tessiner frönen nur zu 27 Prozent dem Schneesport. Generell fahren Herr und Frau Schweizer – laut einer repräsentativen Wemf-Befragung bei 11200 Personen ab 14 Jahren – am liebsten Ski (33%). Deutlich weniger verbreitet sind Snowboarden (10%), Langlaufen (8%) und Skitouren (4%).

Bei der Beliebtheit gibt es je-

doch grosse regionale Unterschiede: Während Deutschschweizer Ski und Snowboard favorisieren, zieht es die Romands mehr zu Langlauf und

Skitouren hin. Besonders beliebt ist in der Deutschschweiz zudem das Schlitteln (26%). In der Westschweiz (9%) und im Tessin (4%) ist dies fast kein Thema.

Die Schweizer setzen bei der Ausrüstung zudem zu 80 Prozent auf persönliches Material. Schneesportgeräte mieten wollen nur 20 Prozent.

ap/sda/cde

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