Uri: Reglement zum Schutz vor Passivrauchen

Aktualisiert

UriReglement zum Schutz vor Passivrauchen

Die Urner Regierung hat ein Reglement zum Schutz vor dem Passivrauchen erlassen. Von der Möglichkeit, schärfere Vorschriften als der Bund zu erlassen, macht sie in einem Punkt Gebrauch: Raucherbetriebe oder Raucherlokale sind verboten.

Gegenüber den seit September 2009 geltenden Urner Bestimmungen zum Schutz vor dem Passivrauchen ergeben sich durch das im Mai in Kraft tretende Bundesgesetz drei Verschärfungen: Öffentlich zugängliche Räume werden namentlich bezeichnet; der Schutz der Arbeitnehmenden vor Passivrauchen wird eingeführt; Anforderungen an Raucherräume werden restriktiver.

Der Bund habe es verpasst, mit klaren Regelungen für einen einheitlichen Vollzug des Gesetzes in allen Kantonen zu sorgen, schreibt die Urner Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Aufgrund der kantonal verschiedenen Zuständigkeiten sei auch keine einheitliche Definition in der Zentralschweiz zustande gekommen.

Deshalb, so die Regierung, sei Uri gezwungen, einzelne Punkte des Bundesgesetzes praxistauglich in einem Reglement zu erläutern. Dieses tritt gleichzeitig mit dem Bundesgesetz am 1. Mai 2010 in Kraft.

(sda)

Deine Meinung