Aktualisiert 25.03.2020 17:26

Gute-Laune-Video des TagesReh tobt ungestört am leeren Strand in Spanien

Die Zweibeiner sitzen in Zeiten des Coronavirus zu Hause und lassen sich nicht blicken. Das heisst für Vierbeiner: mehr Raum für uns.

von
gux

Ein Reh spielt an einem Strand in der Provinz Bizkaia, Spanien, in den Wellen. (Quelle: Inaki Artigas Eiguren/Facebook)

In Begnins (VD) schlenderte ein Hirsch durch eine Wohnsiedlung . Er ist nicht der Einzige, der den Rückzug der Menschen wegen des Coronavirus für sich nutzt.

Ein herzallerliebstes Video erreicht uns etwa aus Spanien: In der baskischen Provinz Bizkaia spielt ein Reh an einem Strand sorglos in der Brandung. Da die Menschen im Land seit Wochen ihre Häuser nicht verlassen dürfen, kann es das auch.

Auch im spanischen Benidorm zeigt sich der Einfluss des Coronavirus auf die Tierwelt: Da die Touristen ausbleiben und Tiere nicht mehr gefüttert werden, heften sich die Vögel an die Fersen einer Passantin – im wahrsten Sinn des Wortes.

In den letzten Tagen gab es immer wieder Nachrichten über Tiere, die sich in der Corona-Krise ihren Lebensraum zurückerobern. So sollen angeblich Delfine in den wieder klaren Kanälen von Venedig gesichtet worden sein.

Allerdings stellte sich das als falsch heraus. Das oft geteilte Delfin-Video stammt laut «National Geographic» aus Sardinien, wo Delfin-Sichtungen häufig sind.

Zwar gibt es sehr wohl Delfine im Mittelmeer, und auch in der Lagune von Venedig tauchen sie ab und zu auf. Durch den Canale Grande schwimmen sie allerdings (noch) nicht.

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