Rehhagel mit grosser Zuversicht

Aktualisiert

Rehhagel mit grosser Zuversicht

Griechenlands
Otto Rehhagel zeigte
sich zufrieden mit der
Gruppenauslosung zur
WM-Quali. Der Deutsche
sieht die Schweiz und
vor allem Israel als
härteste Konkurrenten.

Der 69-jährige Rehhagel konnte sich gestern nach der Auslosung ein Lächeln nicht verkneifen. «Natürlich gibt es heute keine leichten Gegner mehr. Doch die Qualifikation ist in dieser Gruppe für uns zu schaffen», sagte der Erfolgscoach, der an der Euro 08 den Titel mit den Hellenen verteidigen will. Rehhagel sieht die Schweiz «und vor allem auch Israel» als härteste Gegner: «Doch wer an die WM will, sollte jedes dieser Länder schlagen können.»

Rehhagels Schützlinge haben zwar eine überragende EM-Ausscheidung hinter sich, gelangten aber lediglich als letztplatzierte Mannschaft in den Topf 1. Gleiches trifft auf die Israelis zu: Die Equipe von Trainer Dror Kashtan mit Topskorer Roberto Colautti von Gladbach, der in der Quali sechs Tore schoss, war das in der Fifa-Weltrangliste am schlechtesten platzierte Team im Topf 2. Auf Israel, das zuletzt Russland überraschend bezwang, war die Schweiz in der letzten WM-Quali getroffen und hatte zweimal unentschieden gespielt. Punktgleich, aber dank dem 2:2-Auswärtsremis schaffte damals unsere Nati die Barrage-Spiele gegen die Türkei. Von den drei schlechter klassierten Auswahlen ist sicherlich Lettland zu beachten. Die Nordost-Europäer hatten sich vor drei Jahren für die EM-Endrunde in Portugal qualifiziert. Gegen Moldawien hat die Schweiz noch nie gespielt.

ahu

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