Reiche Promis: Forbes veröffentlichte uralte Liste
Aktualisiert

Reiche Promis: Forbes veröffentlichte uralte Liste

Ein peinlicher Fehler ist der renommierten US-Zeitschrift «Forbes» unterlaufen: Letzten Freitag wurde Tom Cruise zum «mächtigsten Promi» gekürt – doch die Liste stammte von 2001.

Die Forbes-Liste von 2001 beschrieb Tom Cruise als «heisser denn je» - zu dem Zeitpunkt brach gerade «Mission Impossible: II» alle Kassenrekorde.

Bei der jährlichen Liste der «Celebrity 100 Power List» geht es vor allem um Einfluss, Erfolg aber natürlich auch um Geld. Cruise wurde für die «215 Millionen Einnahmen an den Kinokassen für den zweiten Teil seiner Mission Impossible Serie» und für seine «diskrete Hingabe» zur «etwas kontroversen» Scientology-Sekte» geehrt.

Diskret? Zur Erinnerung: Cruise, der in einer Talk-Show um die Hand seiner Frau anhält. Cruise, der bei kritischen Fragen zu Scientology, Journalisten forsch zurückweist.

Auf der «Forbes»-website wurde der Fehler richtig gestellt. Zwar bleibt Tom Cruise weiterhin auf Platz Nummer 1, doch die Begründung lautet neu: «Seine überschwängliche Begeisterung für Freundin Katie Holmes», die Geburt von Tochter Suri und seine derben Spitzen gegen die postnatalen Depressionen von Brooke Shields machten ihn «zum Gesprächsthema Nummer eins» und somit zum mächtigsten Mann Hollywoods.

Mittlerweile hat sich »Forbes» für den bedauerlichen Fehler entschuldigt und kündigte eine Untersuchung an.

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