Aktualisiert 03.01.2008 08:24

«Reise ins Innere von James Bond»

Am Rande
der «The Kite Runner»-
Promotion sprach der
Regisseur Marc Forster
über «Bond 22».

Nebst der aktuellen Rollenbesetzung mit Daniel Craig als James Bond, Mathieu Amalric als Oberbösewicht, dem Schweizer Anatole Taubman als weiterer Bösewicht und Gemma Arterton als Bond-Girl interessiert insbesondere die Frage, in welche Richtung das 22. offizielle 007-Spektakel inhaltlich zielen würde.

Der in Davos aufgewachsene Marc Forster meint dazu: «Mit ‹Casino Royale› haben die Produzenten eine neue Art von ‹James Bond›-Film geschaffen. Hier möchte ich anknüpfen.» Und auf die Frage, ob es denn auch wieder so viele Schauplatzwechsel geben werde, meint der Filmemacher nüchtern: «Nein, denn im Gegensatz zu früher kann sich heute jedermann für wenig Geld ein Flugticket bis ans andere Ende der Welt leisten. Das Reisen in andere Erdteile ist zum Massengut geworden. Dementsprechend wird ‹Bond 22› eher eine Reise ins Innere von James Bond werden. Mehr darf und will ich aber noch nicht verraten.»

Auf die Schlussfrage, weshalb denn die letzten paar ‹Bond›-Streifen trotz knapper Story immer deutlich über zwei Stunden dauern mussten, meint der Regisseur mit einem smarten Lächeln: «Da kann ich nur für mich sprechen. Ich peile eine Laufzeit von exakt zwei Stunden an.»

Schweizer Kinostart: 6. November 2008

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