London: Reisechaos an britischen Flughäfen – Ryanair-Boss ruft nach Militär
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LondonReisechaos an britischen Flughäfen – Ryanair-Boss ruft nach Militär

In den vergangenen Tagen hatten Reisende an Flughäfen wie Manchester oder London-Gatwick teilweise stundenlang vor Sicherheitskontrollen und Schaltern gewartet.

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Langen Schlangen an mehreren britischen Flughäfen sorgen in der ersten Juni-Woche für Ärger unter den Reisenden. 

Langen Schlangen an mehreren britischen Flughäfen sorgen in der ersten Juni-Woche für Ärger unter den Reisenden. 

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Der Ryanair-Chef schlägt wegen des Reisechaos Militär an Flughäfen vor.

Der Ryanair-Chef schlägt wegen des Reisechaos Militär an Flughäfen vor.

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Das Flughafenchaos wird auf Personalmangel zurückgeführt.

Das Flughafenchaos wird auf Personalmangel zurückgeführt.

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Darum gehts

Nach etlichen Tagen mit langen Schlangen an mehreren britischen Flughäfen hat der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair vorgeschlagen, übergangsweise das Militär aushelfen zu lassen. Die Streitkräfte dort einzusetzen, wie es an anderen Flughäfen gemacht werde, würde auf einen Schlag den Druck vom Flughafen-Sicherheitspersonal nehmen, sagte der für seine markigen Worte bekannte Michael O’Leary am Donnerstag dem Sender ITV.

In den vergangenen Tagen hatten Reisende an Flughäfen wie Manchester oder London-Gatwick teilweise stundenlang vor Sicherheitskontrollen und Schaltern gewartet. Besonders schlimm sieht es auch in Dublin aus. Wie Bilder auf Twitter zeigen. Dies wird auf Personalmangel zurückgeführt.

O’Leary wies den Vorwurf der britischen Regierung zurück, die Reisebranche habe sich nicht ausreichend vorbereitet und zu viele Buchungen zugelassen. Die Regierung lehnt es ab, spezielle Visa für Jobs in der Reisebranche auszustellen. Nach dem Brexit können Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland nicht mehr ohne grosse Hürden und Kosten nach Grossbritannien kommen und arbeiten. 

Laut der «Daily Mail» soll ein Pilot die Polizei gerufen haben, um ihn und die Passagiere aus dem Flugzeug zu befreien, das vom Flughafenpersonal verlassen wurde. Das Flughafenchaos soll sich auch auf andere Flughäfen in Europa auswirken, das beichtet der «Spiegel».  

(lea/dpa)

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