Nach Heimniederlage gegen Vaduz: Reissleine gezogen – der FC Basel trennt sich von Trainer Ciriaco Sforza
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Nach Heimniederlage gegen VaduzReissleine gezogen – der FC Basel trennt sich von Trainer Ciriaco Sforza

Es war wohl der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Die 1:2-Heimpleite des FC Basel gegen Auftsteiger FC Vaduz. Basel-Trainer Ciriaco Sforza muss gehen.

von
Adrian Hunziker
Sven Forster
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Ist nicht mehr Trainer des FC Basel: Ciriaco Sforza. 

Ist nicht mehr Trainer des FC Basel: Ciriaco Sforza.

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Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Der FCB verlor gegen Schlusslicht Vaduz zuhause 1:2.

Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Der FCB verlor gegen Schlusslicht Vaduz zuhause 1:2.

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Valentin Stocker stand erstmals seit seiner Suspendierung wieder in der Startelf und trug gleich die Captain-Binde. 

Valentin Stocker stand erstmals seit seiner Suspendierung wieder in der Startelf und trug gleich die Captain-Binde.

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Darum gehts

  • Ciriaco Sforza ist nicht mehr Trainer des FC Basel.

  • Der FCB befindet sich schon länger in der Krise.

  • Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, war die Heimniederlage gegen Vaduz.

Seit Wochen stand FCB-Trainer Ciriaco Sforza in der Kritik. Es kam zum Machtkampf mit der Mannschaft, er beurlaubte Valentin Stocker. Der Luzerner kehrte zwar gegen den FC Vaduz wieder ins Team zurück, sogar als Captain, aber auch das zeigte keine Wirkung. Der FCB verlor das Heimspiel gegen Vaduz 1:2 – eine Blamage.

Der FC Basel befindet sich nunmehr nur noch sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Offenbar hat FCB-Präsident Bernhard Burgener, der zuvor Sforza jeweils das Vertrauen ausgesprochen hatte, dieses nun verloren. Ein baldiger Aufwärtstrend schien mit Sforza offenbar nicht mehr möglich – der Aargauer musste gehen. Der 51-Jährige holte in 31 Pflichtspielen im Schnitt gerade mal 1,35 Punkte, ein schlechter Wert. Interimsmässig übernimmt Co-Trainer Patrick Rahmen das Team. Vorerst wird er das Team bis Ende Saison betreuen.

«Ich möchte mich für die Zeit bedanken»

FCB-Präsident Bernhard Burgener sagt zur Entlassung: «Ich möchte mich bei Ciriaco Sforza herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz bedanken. Wir bedauern es sehr, dass sein Engagement und seine Leidenschaft zuletzt nicht mit sportlichem Erfolg belohnt wurden und dieser Schritt nun unumgänglich war.» Burgener erwartet vom Team nun eine Reaktion.

Auch Sforza kommt in der Medienmitteilung zu Wort: «Ich möchte mich beim Präsidenten und dem gesamten Verein für diese Zeit in Basel bedanken. Ich durfte beim FC Basel positiv eingestellte Menschen kennenlernen, die den Verein trotz aller Nebengeräusche tagtäglich mitgetragen haben. Das nehme ich mit und wünsche dem FCB viel Erfolg.»

Deine Meinung

131 Kommentare
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Karli Reibihnrotblau

07.04.2021, 23:37

In Bern hält sich ein Gerücht- Altbundesrat Moritz Leuenberger habe Interesse als Trainer …als Geschichtli erzähler passt er super zum FCB

Lädeli

06.04.2021, 19:21

Wenn die Spieler nicht so recht wollen, muss man dringend den Trainer entlassen... Der FC Basel ist von innen her faul! Aber mir kann's egal sein.

Ruddy

06.04.2021, 18:23

Darf man nicht gegen eine internationale Mannschaft verlieren??Vaduz ist FL Meister