Aktualisiert 23.04.2020 16:24

Während LockdownFlog Schweizerin zum Coiffeur nach Schweden?

Seit Wochen leben Schweizer im Lockdown. Um dennoch nicht auf den Coiffeur verzichten zu müssen, soll sich eine Schweizerin auf den Weg nach Skandinavien begeben haben.

von
dmo
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Noch bis zum 27. April bleiben in der Schweiz die Coiffeursalons geschlossen.

Noch bis zum 27. April bleiben in der Schweiz die Coiffeursalons geschlossen.

Keystone
Dann darf wieder geföht, gefärbt und geschnitten werden.

Dann darf wieder geföht, gefärbt und geschnitten werden.

Keystone
Natürlich unter Einhaltung von Auflagen.

Natürlich unter Einhaltung von Auflagen.

EPA

Im Kampf gegen das Coronavirus beschreitet Schweden einen eigenen Weg. Während in vielen europäischen Ländern ein Lockdown herrscht, lebt man im skandinavischen Land das gewohnte Leben so gut es geht weiter. So sind beispielsweise Restaurants aber auch Coiffeursalons offen und es sollen auch Partys gefeiert werden. (

Diesen Umstand sollen sich in den letzten Wochen viele besser betuchte Personen zu Nutze gemacht haben, um es sich in Schweden gutgehen zu lassen. Wie eine Mitarbeiterin eines Coiffeurgeschäfts in Stockholm gegenüber aftonbladet.se sagt, soll eine ihrer Kundinnen aus der Schweiz angereist sein. Sie habe für das Flugticket umgerechnet knapp 2000 Franken bezahlt, um sich die Haare färben zu lassen. «Sie war sehr glücklich darüber, sich hier etwas gönnen zu können», so die Coiffeuse. Auch Freundinnen der Frau sollen sich diesen Luxus geleistet haben.

Die Dänen zieht es nach Malmö

Aber nicht nur die Hauptstadt registriere diese Art von Tourismus. Wie das schwedische Boulevardblatt weiter schreibt, reisen beispielsweise die Dänen nach Malmö, um sich die Haare machen zu lassen oder auch etwas einzukaufen. Fünf Salons hätten gegenüber der Zeitung einen Zustrom von dänischen Kunden bestätigt.

Am Donnerstag hat die Regierung das Einreiseverbot für Schweden um 30 Tage bis zum 15. Mai verlängert. Nur, dieses Verbot gilt nicht für EU-Länder, Grossbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein und eben die Schweiz. Der Innenminister wollte sich am Freitagnachmittag gegenüber der Zeitung nicht äussern.

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