Aktualisiert 22.02.2019 21:35

Mit 249 km/h auf A7

Rekord-Raser erhält sein Auto zurück

Vor knapp zwei Wochen hat die Thurgauer Polizei einen Autofahrer erwischt, der im 120er mit 249 km/h unterwegs war. Das beschlagnahmte Auto bekam er nun zurück.

von
vro
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Der Mann, der am 10. Februar 2019 mit 249 km/h auf der A7 erwischt wurde, bekommt seinen Seat Leon ST zurück.

Der Mann, der am 10. Februar 2019 mit 249 km/h auf der A7 erwischt wurde, bekommt seinen Seat Leon ST zurück.

Kantonspolizei Thurgau
Er war auf der A7 unterwegs, die von der Thurgauer Polizei betreut wird. Weil die Geschwindigkeitskontrolle jedoch bei Wiesendangen auf Zürcher Boden stattfand, ist die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zuständig.

Er war auf der A7 unterwegs, die von der Thurgauer Polizei betreut wird. Weil die Geschwindigkeitskontrolle jedoch bei Wiesendangen auf Zürcher Boden stattfand, ist die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zuständig.

Google Maps

Auf der A7 hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag, 10. Februar in Fahrtrichtung Kreuzlingen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei ging ihr ein Raser ins Netz: Der Autofahrer blochte mit 249 km/h über die Autobahn – erlaubt waren 120. «Das ist wohl ein neuer Negativrekord», sagte Sprecher Matthias Graf damals.

Der 34-jährige Deutsche aus dem Kanton Baselland musste daraufhin seinen Seat Leon ST Cupra abgeben, wie die Polizei damals in einer Mitteilung schrieb.

Doch nun, nicht einmal zwei Wochen später, hat er ihn zurückerhalten. «Das Auto wurde inzwischen wieder freigegeben, weil die Voraussetzungen für eine weitere Einziehung nicht gegeben sind», zitiert der Südkurier Erich Wenzinger von der Staatsanwaltschaft Zürich. Welche Voraussetzungen damit gemeint sind, führt er nicht aus.

Staatsanwaltschaft hat Verfahren eröffnet

Doch auch wenn der Raser sein Auto zurück hat, muss er es in der Garage stehen lassen. Denn auch sein Führerausweis wurde eingezogen. Bei der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland laufe ein Verfahren gegen den 34-Jährigen, schreibt das Portal. Dies, weil das Vergehen auf Zürcher Kantonsgebiet stattgefunden hat, durch das die Autobahn führt.

Die Kantonspolizei Thurgau betreut zwar die ganze A7, also auch das Teilstück auf Zürcher Boden. «Rechtlich ist jedoch immer die örtliche Staatsanwaltschaft zuständig», wie Mario Christen, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, gegenüber 20 Minuten erklärt.

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