Aktualisiert 19.12.2006 21:05

Rekordstrafe für Meeresverschmutzung

Eine amerikanische Öltanker-Gesellschaft muss wegen vorsätzlicher Meeresverschmutzung mit 45 Millionen Franken die höchste bisher in den USA verhängte Strafe für Umweltdelikte zahlen.

Die «Overseas Shipholding Group» aus New York habe sich in 33 Fällen schuldig erklärt, mit Öl verunreinigte Abwässer ins Meer gekippt zu haben, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit.

«Diese Strafe wird eine Abschreckung für alle anderen Firmen sein, die ihren Gewinn auf Kosten der Umwelt steigern wollen», sagte ein Mitarbeiter des US-Justizministeriums zu der Rekordstrafe.

Die Schiffsholding hatte in den Jahren zwischen 2001 und 2005 von zwölf Tankern vor der US-Ostküste insgesamt mehr als 600 000 Liter mit Öl verunreinigte Abwasser ins Meer gepumpt. (sda)

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