Rekruten knallen Mäusebussard ab
Aktualisiert

Rekruten knallen Mäusebussard ab

Rekruten der Infanterie-Rekrutenschule 11 in Neuchlen-Anschwilen SG haben mit dem Sturmgewehr einen Mäusebussard abgeschossen. Der Fall wird kompanieintern untersucht.

Der verletzte Vogel, der unter Schutz steht, musste eingeschläfert werden.

Oberstleutnant Stefan Regli, stellvertretender Kommandant der Infanterie-Rekrutenschule 11, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Meldung von Radio Top vom Dienstag.

Der Fall habe sich vergangene Woche zugetragen, erklärte Regli. Er dementierte jedoch, dass die Rekruten ihren Vorgesetzten gefragt hätten, ob sie den Vogel ins Visier nehmen dürften. Dieser war im Zielgebiet gelandet. Der Übungsleiter habe deswegen den Zielraum verändert. Er habe die Übung auf dem Platz beobachtet, sagte Regli.

Der Fall werde nun innerhalb der Kompanie untersucht. Oberstleutnant Regli bewertet den Mäusebussard-Abschuss nicht als gravierend. Laut dem Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel ist der Mäusebussard geschützt.

(sda)

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